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die voigt.ag – Ausdauer extrem

Am Wochenende ist Ostseeman. Ich werde es locker angehen lassen und somit ein letztes langes Training vor der Challenge Copenhagen in 14 Tagen absolvieren. ;-)

Kurzes Video zur Einstimmung:

Das Video motiviert mich immer wieder…

Die Wildschweinschulter

Lange habe ich den Blog nicht gepflegt, aber Erfolge soll man nicht verheimlichen. Um es kurz zu machen: Ich habe den run2kill – 100Meilen mit 4.400HM – in 30:39h gefinisht. Ein echt tolles Gefühl, welches Lust auf mehr macht.

Ich schreibe an einem kleinen Race-Report.

Zweimal werden wir noch wach und dann begeben Knut und ich uns auf die weite Strecke von Göttingen auf den Brocken. Die Brockenchallenge BC 2010 soll unsere erstes frühes kleines Highlight werden. Mindestens 82 km sind zu bewältigen.

Ich konnte Knut heute noch davon überzeugen, den Lauf nicht sausen zu lassen. Die Bedingungen schienen ihm etwas zu heftig für unseren miserablen Trainingsstand. Aber gejammert wird nicht, wir fahren nach Göttingen.

Heute waren wohl den ganzen Tag die Streckenmarkierer auf der Strecke unterwegs. An vielen Stellen ist ein Vorrankommen nur mit “Schneeketten” möglich. Die Strecke ist auf Grund von Schneeverwehungen auf einem Teilstück verlegt worden. Somit laufen wir ab der Marathon-Distanz 20km ohne einen weiteren Verpflegungsposten, da auf der Ausweichstrecke keine Möglichkeit besteht einen einzurichten. Diese 20km-Ausweichstück werden auch “der Entsafter” genannt.

Ich bin gespannt und freu mich auf den Lauf!


Thomas hat den Mont Blanc umrundet – leider ist mein Jahr 2010 schon verplant. Aber die Geschichte macht echt Lust aufs “umbuchen”. Lest selbst: The North Face Ultra-Trail du Mont Blanc oder ein langer und harter aber schöner Traum!.

Nachdem ich einen Startplatz für den Ironman Germany Frankfurt “ergattert” hatte und ich in einer schlaflosen Nacht, spontan einen Startplatz bei der Challenge Copenhagen gemeldet habe, ist heute morgen die Bestätigung für eine dritte LD eingegangen. Zwischen dem Ironman und der Challenge werde ich versuchen mein viertes Ostseeman-Finish zu absolvieren.

Also drei Langdistanzen in sechs Wochen – 2010 kann kommen:

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web-OSRC0614 Ich glaube ich hatte noch vor keinem Wettkampf so sehr das Gefühl, schlecht oder gar nicht vorbereitet zu sein, wie vor dem Ostseeman in diesem Jahr. Nach dem Trainingslager im Januar hatte ich keine Zeit mehr, um ins Becken zu springen. Um nicht völlig unter zu gehen, bin ich dann in den letzten zwei Wochen vor der Langdistanz noch 6km schwimmen gewesen. Ähnlich gering war mein Trainingsumfang auf dem Rad. Am Wochenende nach Verbier wollte ich meine Ausfahrt machen und stürzte prompt. Ein Dämpfer, der mir am Ende noch ca. 300 Radkilometer bis zum Start erlaubte.

Meine Ziele hatte ich also sehr tief gesteckt. Wenn ich unter 1:30 aus dem Wasser komme und unter sechs Stunden vom Rad steige, muss ich zufrieden sein. Dann glaubte ich noch Luft zu haben, um auf der Marathon-Distanz etwas mit dem Tempo zu spielen. Eine sub12 war das erklärte Ziel. weiter lesen

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Packe gerade und bereite meine Sachen vor für die Langdistanz Ostseeman am Sonntag. Als Selbstverpfleger musste ich mal wieder eine neue Sirupflasche basteln.

Auch wenn es mein dritter Ostseeman werden soll und meine fünfte LD, ich habe echt Muffe. Naja, schließlich hatte ich auch bei keiner vorher so wenig Schwimm- und Radkilometer. Drück mir die Daumen.

Als um 3:15 Uhr der Wecker klingelte, war ich natürlich schon lange wach. Wer schläft schon gut in der Nacht vor seinem Saisonhöhepunkt, auch wenn mein Höhepunkt – der Trail Verbier St. Bernard über 105km und 7.300HM – nur ein Ersatz für den ausgefallenen 100Meilen-Lauf in Mittelengland werden sollte. Es wurde ein würdiger Ersatz.

Kurz vor dem StartIn den letzten Minuten vor dem Start gehen einem so viele Gedanken auf einmal durch den Kopf, dass man keinen so richtig greifen kann. Habe ich genug Verpflegung bei mir, um die Zeit zwischen den VP genug verpflegt zu sein? Du musst an die Brustwarzenpflaster denken! Ist alles im Drop-Bag für den VP bei KM52? Draußen ist es kalt und nass, in welchen Klamotten starte ich? . . . Ich glaube jeder kennt dieses Lampenfieber. Ich werde auch nach dem zigsten Rennen noch nicht entspannter.

Am Start ist es um kurz vor fünf Uhr noch stockdunkel. Zwischen den Läufern herrscht eine angespannte Stille. Jeder konzentriert sich auf die vor ihm liegende Strecke. Im Hintergrund düdelt wie immer bei solchen Veranstaltungen heroische Musik (gibt es das?). Damit die Rennleitung weiß, wer auf die Strecke gegangen ist, wurden alle Startnummern gescannt. Ich weiß heute nicht mehr, wie eigentlich der Start erfolgte. War es ein Schuss, ein Countdown, wahrscheinlich wurde französisch gesprochen und ich habe nichts verstanden. Auf jeden Fall setzte sich die Meute plötzlich in Bewegung und es ging eine kurze Strecke durch den Ort bis wir vor dem ersten großen Anstieg ankamen – ca. 1.000HM auf sieben Kilometer hinauf zum Pierre Avoi.

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Der MönchswegSeit einigen Monaten schon treibt mich der Gedanke, alte Pilgerwege in Norddeutschland zu nutzen, um einen kleinen privaten Ultra zu veranstalten. Gestern fand ich den “Mönchsweg”. Der “Mönchsweg” verbindet die Glückstadt an der Elbe mit der Ostseeinsel Fehmarn. Der Radfernwanderweg ist 342 km lang und führt von West nach Ost durch die vier Landkreise Steinburg (80km), Segeberg (85km), Plön (26km), und Ostholstein (151 km). Man könnte also vier Tagesetappen machen, je Landkreis eine Etappe und somit quasi einen Ruhetag vor der Mega-Etappe.

Ist das zu schaffen? Wer hätte auf so etwas Lust?

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