Instant-Ostseeman und am Ende eine Bestzeit
Ich glaube ich hatte noch vor keinem Wettkampf so sehr das Gefühl, schlecht oder gar nicht vorbereitet zu sein, wie vor dem Ostseeman in diesem Jahr. Nach dem Trainingslager im Januar hatte ich keine Zeit mehr, um ins Becken zu springen. Um nicht völlig unter zu gehen, bin ich dann in den letzten zwei Wochen vor der Langdistanz noch 6km schwimmen gewesen. Ähnlich gering war mein Trainingsumfang auf dem Rad. Am Wochenende nach Verbier wollte ich meine Ausfahrt machen und stürzte prompt. Ein Dämpfer, der mir am Ende noch ca. 300 Radkilometer bis zum Start erlaubte.
Meine Ziele hatte ich also sehr tief gesteckt. Wenn ich unter 1:30 aus dem Wasser komme und unter sechs Stunden vom Rad steige, muss ich zufrieden sein. Dann glaubte ich noch Luft zu haben, um auf der Marathon-Distanz etwas mit dem Tempo zu spielen. Eine sub12 war das erklärte Ziel. weiter lesen